Tipps & Tricks

Matratzenkauf

1. Beratung

Individuelle Beratung und die Kompetenz des Verkäufers sind gerade bei der Auswahl der richtigen Matratze und des optimalen Lattenrostes unerlässlich. Der Fachberater soll und muss dem Kunden individuelle Fragen nach Gewicht, Größe, besonderen Schlafgewohnheiten und eventuellen Allergien stellen. Unerlässlich ist die Liegeprobe, damit der Verkäufer auch überprüfen kann, welcher Lattenrost und welche Matratze sich in Kombination (sog. Schlafsystem) am besten an die Kontur der Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage anpassen.


2. Liegezonen

Je mehr Liegezonen die Matratze bzw. der Lattenrost haben, desto besser ist die individuelle Anpassung an die Anatomie des Körpers. Wir empfehlen Ihnen eine Kombination aus Modul- bzw. hochwertigem Federholzrahmen und einer Matratze mit 7 ergonomischen Liegezonen. Idealerweise sollte die Matratze zur funktionellen Wirkungsweise der Liegezonen zumindest 20 cm hoch sein und mit einem speziellen Schulter-Entlastungs- und Becken-Komfort-System ausgestattet sein.


3. Härte

Zu hartes oder zu weiches Liegen schadet Ihrer Wirbelsäule, vgl. auch Punkt 6. Hinsichtlich der gewünschten und richtigen Liegehärte ist ein Probeliegen unerlässlich. Bitte beachten Sie, dass Sie entgegen früheren Auffassungen eine nicht zu feste Schlafunterlage wählen.


4. Punktelastizität

Eine punktelastische Matratze bzw. ein punktelastischer Lattenrost geben gezielt nach, so dass der Körper an den erforderlichen Stellen punktgenau einsinken kann. Zudem wird das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt. Besonders punktelastisch sind Schaummatratzen (Kaltschaum, Komfortschaum, Viskoschaum).


5. Hygiene / Waschbarkeit                                                                                

 Eine Matratze sollte aus hygienischen Gründen einen waschbaren (bis 60°C) und teilbaren Matratzenbezug besitzen. Damit sind die Bezugshälften getrennt voneinander in der Haushaltswaschmaschine zu reinigen. Für Allergiker ist die Waschbarkeit des Bezugs nahezu ein "Muss". Aber auch alle anderen Menschen geben in der Nacht Flüssigkeit (Schweiß) ab, die auch die beste Matratze nicht über Jahre aufnehmen kann.


6. Größe

Die ideale Länge Ihres Schlafsystems (Matratze/Lattenrost) = Körpergröße + 20 cm. Die ideale Breite Ihres Schlafsystems im Einzel- bzw. Doppelbett = 90 x 200 cm oder 100 x 200 cm.


7. Härtegrad

Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten: Härtegrad 2 (mittel) bis 80 kg; Härtegrad 3 (mittelfest) bis 120 kg; Härtegrad 4 (fest) über 120 kg Körpergewicht. Vgl. auch Punkt 3.


8. Schlafsystem

Matratzen und Lattenroste kauft man am besten als Schlafsystem (Set), dann sind alle Teile optimal aufeinander abgestimmt. Bitte beachten Sie, dass bei der Umstellung auf eine neue Matratze und/oder einen neuen Lattenrost in der Übergangszeit ggf. "Umgewöhnungseffekte / Umstellungsschmerzen" auftreten können (ca. 2 Wochen), die sich anschließend allerdings in Wohlbefinden auflösen müssen.     

                                  

9. Haltbarkeit

Aus ergonomischen und hygienischen Gründen sollten Matratzen und Lattenroste nach spätestens 7 bis 10 Jahren komplett ausgetauscht werden.

 

Rahmenkauf

1. Liegezonen

Je mehr Liegezonen der Lattenrost bzw. die Matratze hat, desto besser ist die individuelle Anpassung an die Anatomie des Körpers. Wir empfehlen Ihnen eine Kombination aus Modul- bzw. hochwertigem Federholzrahmen und einer Matratze mit 7 ergonomischen Liegezonen.   

                                                                                

2. Härte

Achten Sie darauf, dass der Lattenrost zur individuellen Anpassung an Ihr Körpergewicht bzw. zur Einstellung der gewünschten Liegehärte eine Härteverstellung im Lordosen und/oder mittleren Liegebereich aufweist.


3. Punktelastizität

Eine punktelastische Matratze bzw. ein punktelastischer Lattenrost geben gezielt nach und verteilen das Gewicht auf eine größere Fläche. Beim Lattenrost sind hierbei besonders Modulrahmen und Lattenroste mit einer hohen Anzahl von Leisten (mindestens 28 Leisten) zu empfehlen.


4. Achten Sie auf die Besucherritze

Die Leisten sollten holmüberdeckend sein, so dass Sie den Federungskomfort über die gesamte Liegefläche genießen können. Außerdem vermeiden Sie so gleichzeitig die störende Besucherritze beim Doppelbett.


5. Verstellbarkeit

Lattenroste sollten für eine gute Herz-Kreislauf-Entlastung und zur Einstellung des persönlichen Liegekomforts verstellbar sein. Wir empfehlen Ihnen eine sog. KF-Version, bei der das Kopf- und Fußteil getrennt voneinander per Hand zu verstellen sind. Noch komfortabler und feiner sind natürlich elektrisch verstellbare Lattenroste (Motorrahmen). Benutzen Sie hierfür unbedingt eine biegeelastische Schaummatratze, denn der beste Rahmen nützt wenig, wenn die Matratze nicht zu ihm passt.


6. Motor-Versionen

Als Luxus-Variante sind motorisch verstellbare Lattenroste besonders für die Bandscheibenentlastung mit ihren vielen Verstellmöglichkeiten geeignet. Diese Motorrahmen garantieren puren Liegegenuss, denn sie ermöglichen Ihnen alle Einstellungen von der individuellen Kopfverstellung über die Beinhochlagerung, z.B. bei Krankheit, bis hin zur bevorzugten Sitzposition zum Lesen und Fernsehen.


7. Das Schlafsystem

Matratzen und Lattenroste kauft man am besten als Schlafsystem (Set), dann sind alle Teile optimal aufeinander abgestimmt. Bitte beachten Sie, dass bei Umstellung auf eine neue Matratze und/oder einen neuen Lattenrost in der Übergangszeit ggf. "Umgewöhnungseffekte / Umstellungsschmerzen" auftreten können (ca. 2 Wochen), die sich anschließend allerdings in Wohlbefinden auflösen müssen.


8. Haltbarkeit

Aus ergonomischen und hygienischen Gründen sollten Matratzen und Lattenroste nach spätestens 7 bis 10 Jahren komplett ausgetauscht werden.

 

Das perfekte Klima für erholsamen Schlaf

Wohlverdient entspannen und neue Kräfte sammeln…gut schlafen möchte jeder.
Doch welches Klima ist dafür angemessen? Sie erhalten ein optimales Schlafraum-Klima, wenn die Temperatur des Schlafzimmers etwa bei 18°C und die Luftfeuchtigkeit im Raum bei cirka 50% liegen.

Das Klima des Bettes hängt gleichfalls von dem Schlafzimmer-Klima ab.

Und da nicht nur Sie, sondern auch Matratzen atmen müssen, ist regelmäßige und intensive (am besten morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen) Belüftung eine der wichtigsten Voraussetzungen für erholsamen Schlaf.

Am besten eine viertel bis halbe Std. die Matratze vom Bettzeug befreien und auslüften lassen!

Wenn Sie schlafen, geben Sie bis zu einem halben Liter Flüssigkeit ab. Bei starkem Schwitzen, Krankheit oder bei hohen Außentemperaturen kann es auch wesentlich mehr werden. Ein Großteil wandert in die Bettdecke und in die Matratze.

Das bedeutet, Sie sollten dafür sorgen, dass die Feuchtigkeit, die nachts aufgenommen wurde tagsüber wieder entweichen kann. Besonders hilfreich sind dabei Matratzen, die mit atmungsaktiven Materialen ausgestattet sind und auch atmungsaktive Bezüge, die hautsympathisch und zugleich waschbar sind, vorweisen können.

Achten Sie auf eine Bett-Konstruktion, die nach unten und zur Seite offen ist. Auf diesem Wege kann der nötige Luftaustausch stattfinden. Falls solch eine offene Konstruktion nicht möglich ist, sollten Sie die Matratze 1x in der Woche wenden.

Nur bei einem trocken-warmen Bettklima fühlt man sich behaglich genug, um im Schlaf tatsächlich zu regenerieren.

Eine optimale Luftzirkulation ist ein wichtiger Faktor bei der Gewährleistung eines gesundheitsfördernden und angenehmen Bett-Klimas. Dabei ist eine Matratze mit atmungsaktiven Materialen und einem atmungsaktiven Bezug ein echter zusätzlicher Gesundheitsbonus.

Ebenso wie die geeignete Schlafbekleidung. An alle Nacktschläfer: lieber nachts etwas anziehen, sonst geht der Schweiß direkt ins Bett! Auch unangenehme Abkühlungen, die schnell zu muskulären Verspannungen werden könnten, lassen sich so verhindern! Na dann, gute Nacht!

 

Gesunder Schlaf für Allergiker

Hatschi! Wer morgens mit Juckreiz, Schnupfnase oder sonstigen Atembeschwerden aufwacht, sollte sich sicherheitshalber einem Allergietest unterziehen. Denn Auslöser genannter Symptome könnten eine Sensibilität gegenüber Hausstaubmilben und deren Kot sein.

Allergien kommen immer häufiger vor. Etwa 12 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Hausstauballergie. Doch nicht nur die winzig kleinen Krabbeltierchen und Staubpartikel können gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen oder verstärken, auch sich vermehrende Schimmelsporen können Krankheiten auslösen.

Als Allergiker sollten Sie das Bettzeug jeden Tag bei offenem Fenster oder auf dem Balkon ausschütteln. Danach lassen Sie das Bettzeug am besten aufgeschlagen. So kann die Matratze, die über Nacht aufgenommene Feuchtigkeit abgeben und abkühlen. Regelmäßiges und langes Lüften sind eine adäquate Hilfe, um Schimmel und Milben den Garaus zu machen.

Feuchtigkeit und Wärme, die eine Brutstätte dieser beiden ungebetenen Gäste sind, entweichen aus der Matratze.

Nun folgend finden Sie einige weitere Aspekte & Empfehlungen für Allergiker: Suchen Sie sich Ihre Matratze nach Qualität und Material aus. Der Preis sollte zweitrangig sein. Die Allergiker-Matratze sollte auf jeden Fall atmungsaktiv und schadstofffrei sein. Atmungsaktive Klimaeigenschaften und Schadstofffreiheit sind Grundanforderungen, die eine Matratze für Allergiker erfüllen muss. Achten Sie auf entsprechende Hinweise (wie z.B. „textiles Vertrauen“, „für Allergiker geeignet“). Auf Matratzen mit tierischen Bestandteilen (Rosshaar, Kamelhaar oder Wolle) sollten Sie als Allergiker verzichten.

Wenn Sie die richtige Matratze gefunden haben, wählen Sie einen möglichst glatten Bezug. Ohne viele Ritzen oder Steppungen. Zudem sollte er leicht abnehmbar und bei 60°C waschbar sein. Somit können Sie, neben Bakterien, auch Milben und deren Kot heraus waschen.

Ein Schonbezug zusätzlich über der Matratze – bei 60°C waschbar – verhindert das Eindringen der abgelösten Hautschuppen in das Innere der Matratze. Dadurch wird das Nahrungsangebot für Milben reduziert. Des Weiteren kann man diesen Bezug durch einfachere Handhabe häufiger waschen als den Matratzenbezug.

Hausstaub-Allergiker sollten ebenso um das Bett herum für Staubfreiheit sorgen. Hochwertige Teppiche sind z.B. gut geeignet, um den in der Luft herumwirbelnden Staub zu binden. Falls der Bodenbelag glatt ist (Parkett oder Laminate), empfiehlt es sich jeden 2ten Tag feucht zu wischen.

Wenn Sie diese Empfehlungen beherzigen, können Sie als Allergiker einen beschwerdefreieren und gesünderen Schlaf genießen.

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